LUZ

Medienberichte 2017


 


 

 

 

 

 


Bericht in der Landshuter Zeitung vom 27. März 2017

Die 12. Landshuter Umweltmesse ist gestern mit einer positiven Bilanz zu Ende gegangen. An den drei Messetagen kamen nach Angaben der Organisatoren Andrea Lapper und Rudolf Schnur deutlich über 35 000 Besucher – und damit spürbar mehr als in den vergangenen Jahren. Besonders am Sonntag herrschte in den Hallen und auf dem Freigelände dichtes Gedränge. Diese positiven Zahlen allein seien aber nicht entscheidend, betonte Schnur. „Uns geht es vor allem darum, dass die Messebesucher und die Aussteller zufrieden sind.“ Und das sei auch diesmal der Fall gewesen. „Die Rückmeldungen sind jedenfalls durchweg gut.“

Die große Resonanz zeigt den Organisatoren freilich, dass sie bei der Themensetzung richtig liegen. Beispiel Elektromobilität: Diesem Bereich räumen Schnur und seine Mitstreiter seit vielen Jahren breiten Raum ein.

Am Samstag fand erstmals eine E-Mobile-Sternfahrt zur Umweltmesse statt, an der sich laut Projektleiter Christian Guckel etwa 120 Besitzer von Elektrofahrzeugen aus dem In- und Ausland beteiligten. „Damit haben wir unser Traumziel von 100 Teilnehmern klar übertroffen“, stellte Schnur zufrieden fest. Zumal auch die Stimmung hervorragend gewesen sei: „Die E-Mobilisten haben einmütig betont, wie zufrieden sie mit ihren Fahrzeugen sind und dass sie nichts anderes mehr wollen.“ Eine bessere Werbung für die E-Mobilität kann es also kaum geben. Allerdings: Mehr als 80 Prozent der Fahrzeuge, die die Sternfahrt absolvierten, stammten laut Schnur nicht von deutschen Herstellern. Er wertete das als Hinweis darauf, dass Deutschland „auf diesem Gebiet nach wie vor hinterherhinkt“. Dabei stehen die Bürger Elektrofahrzeugen offenbar immer aufgeschlossener gegenüber. Das legt zumindest eine Umfrage nahe, die die Wirtschaftsschule Seligenthal im Rahmen der Umweltmesse durchführte. 170 Besucher nahmen daran teil. Und die Ergebnisse, die Schulleiter Dr. Oliver Klosa gestern Nachmittag präsentierte, sind eindeutig: Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass die E-Mobilität sehr wichtig oder wichtig für die Umwelt sei. Gleichzeitig signalisierten 58 Prozent Interesse daran, auch persönlich auf E-Mobilität gestützte Angebote zum Fahrzeugteilen – neudeutsch „Mobilitätssharing“ genannt – nutzen zu wollen. Genau das könnte in der Region schon in wenigen Monaten möglich sein. Dafür arbeiten die LA Umwelt gGmbH, die in Wien mit diesem Konzept bereits erfolgreiche Firma „greenmove“, deren Geschäftsführer Martin Mai zur Umweltmesse gekommen war, und Auto Cengiz aus Altdorf zusammen. Angeboten werden soll „E-Mobilitätssharing“. Geteilt werden könnten demnach sowohl Autos als auch E-Roller oder E-Bikes. Standorte sind sowohl in der Stadt, zum Beispiel an der Hochschule, als auch im Landkreis Landshut geplant, wobei derzeit der Bedarf mittels Umfragen ermittelt werde. Der Startschuss für das Projekt soll dann laut Schnur noch vor der Landshuter Hochzeit, die Ende Juni beginnt, fallen. „Die Zeit für den Umstieg ist reif“, sagt er.

Eine gelungene Premiere im Rahmen der Umweltmesse feierte unterdessen auch die Messe „Pilgern und Wandern“. Pilgerbegleiter Alexander Bürger zeigte sich gestern sehr zufrieden mit der Resonanz: „Die Besucherzahlen an unseren Ständen sind sehr hoch. Wir hatten Probleme, genug Nachschub an Informationsmaterial zu bekommen.“ Besonders groß sei das Interesse am Landshuter Höhenwanderweg gewesen, berichtete Bürger. Für ihn keine Überraschung, denn: „Der Durchschnittspilger geht eben nicht nach Mekka oder Jerusalem, sondern sucht sich seine Ziele in der Region.“ Angesichts des positiven Echos soll es auch im kommenden Jahr wieder einen Bereich „Pilgern und Wandern“ auf der Umweltmesse geben. In vergleichbar großem Stil wie heuer ist diese Messe aber laut Bürger derzeit nur im Zwei-Jahres-Rhythmus geplant.

Die reguläre Umweltmesse dagegen findet in gewohntem Umfang auch 2018 wieder statt. Der genaue Termin steht bereits fest, nämlich vom 9. bis zum 11. März. Und viele Aussteller haben sich laut Andrea Lapper schon für die 13. Auflage angemeldet,
einige sogar mit dem Wunsch nach einem größeren Messestand. Ein Anliegen, das die Organisatoren als weitere Bestätigung für ihre Arbeit werten dürfen.


Bericht in der Landshuter Zeitung vom 25. März 2017

Drei Tage für mehr Umweltbewusstsein
Parlamentarischer Staatssekretär Florian Pronold
eröffnet die 12. Landshuter Umweltmesse

Mit viel Lob für die Organisatoren um Rudolf Schnur und Andrea Lapper hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold (SPD), gestern die 12. Landshuter Umweltmesse eröffnet. Noch bis morgen präsentieren mehr als 250 Aussteller bei freiem Eintritt ihre Angebote rund um umweltrelevante Themen wie Bauen, Wohnen, Energie, Mobilität und Gesundheit. Erstmals findet im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung auch die Messe „Pilgern und Wandern“ statt.

Der anhaltende Erfolg der Messe, die es in dieser Form seit mehr als einem Jahrzehnt gibt, sei ein Beleg dafür, „wie gut Umweltschutz in Niederbayern funktionieren kann“, so Pronold. „Die Umweltmesse ist nicht nur nachhaltig, sondern auch eine Bildungsveranstaltung, die in den Köpfen der Menschen etwas verändern kann – sei es mit Fachvorträgen, im persönlichen Gespräch an den Ständen oder mit Aktionen wie der E-mobilen Sternfahrt am Samstag.“ Deren Zweck ist es nach Angaben der Organisatoren, „möglichst vielen interessierten E-Mobilisten eine Plattform zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch zu bieten“. Messebesucher sollen zudem die E-Mobilität in vielen Facetten erleben können. Das Interesse der E-Mobilisten, die heute ab 10 Uhr auf dem Messegelände erwartet werden, ist jedenfalls groß: Rudolf Schnur berichtete gestern von mehr als 50 Anmeldungen für die Sternfahrt aus dem ganzen Bundesgebiet und aus Österreich. Die Elektromobilität ist freilich nur eines von vielen Themen, denen sich die Umweltmesse widmet. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Energiewende. Pronold erinnerte an das Ziel, den Anteil der „Erneuerbaren“ in Deutschland bis 2050 auf 80 Prozent und mehr zu steigern. Ob das tatsächlich gelingen wird, dürfte nicht zuletzt davon abhängen, ob die Speicherkapazitäten für Energie erhöht werden, räumte Pronold ein und reagierte damit auf einen Appell von Oberbürgermeister Alexander Putz (FDP). Der hatte nämlich zuvor in seinem Grußwort bemängelt, dass in der Energiepolitik der Fokus zu einseitig auf dem Ausbau der „Erneuerbaren“ liege. „Das finde ich nicht so erfreulich. Sinnvoller wäre es, wenn gleichzeitig der Ausbau der Speicherkapazitäten vorangetrieben würde“, sagte er. „Das wird nun eine Aufgabe für die kommenden Jahre sein.“ Umweltschutz beginne zwar in der Kommune, wobei die Umweltmesse und ihre Veranstalter einen sehr wertvollen Beitrag leisteten, wie Putz betonte.

Dennoch gelte: „Umweltschutz muss weltweit gedacht werden und kann nur dann gelingen, wenn wir den Wohlstand gerechter verteilen.“ In starken Industrienationen wie Deutschland falle Verzicht zugunsten der Umwelt nun einmal leichter als in Entwicklungsländern: „Was manche da erwarten, erinnert schon ein wenig an das Prinzip Wein trinken und Wasser predigen“, sagte Putz. Umso wichtiger sei es deswegen auch im Sinne des Umweltschutzes, „in der Entwicklungspolitik neue
Akzente zu setzen“. Immerhin: Eine weltweite Vorbildfunktion nimmt Deutschland in Sachen Umweltbewusstsein schon ein. Davon jedenfalls ist Staatssekretär Florian Pronold überzeugt. „In dieser Hinsicht sind wir federführend. Nirgendwo wird zum Beispiel
mit vergleichbarem Enthusiasmus Müll getrennt wie bei uns.“ Veranstaltungen wie die Umweltmesse, zu der rund 35000 Besucher erwartet werden, leisteten zu diesem Umweltbewusstsein der Bürger einen großen Beitrag. „Deswegen gilt mein Dank den Ausstellern, den Referenten und natürlich den Organisatoren“, so Pronold.

Für Rudolf Schnur und seine Mitstreiter ist die zwölfte Auflage der Umweltmesse deswegen so besonders, weil „wir noch eins draufgesetzt haben“, wie er es formulierte. Gemeint ist damit die Pilotmesse „Pilgern und Wandern“, die in die
Veranstaltung integriert ist. „Das Thema liegt voll im Trend: Es geht um Entschleunigung und darum, dem Alltagsstress zu entfliehen“, so Schnur. Ob aus dieser „Messe in der Messe“ 2018 eine eigene Veranstaltung wird oder sie wieder in die Umweltmesse eingebettet sein wird, hängt wohl entscheidend von der Resonanz der Besucher ab. OB Putz zumindest war schon gestern vom Erfolg überzeugt: „Durch die Stadt führen mit dem Martins- und dem Wolfgangsweg zwei Pilgerwege. Und die
Fußwallfahrt von Landshut nach Altötting, die es seit 1493 gibt, ist sogar die älteste Bayerns“, sagte der Rathauschef. „Man sieht also: Die Messe Pilgern und Wandern passt in unsere Stadt.“


Beilage Messezeitung in der Landshuter Zeitung zum Download (Größe 9 MB)


Pressemitteilung der Stadt Landshut


Landshuter Zeitung KW 12/2017


 Vilstalbote KW 10/2017

 

 


Elektro-Fahrer für
Sternfahrt am 25. März gesucht!

Leider konnte die Schirmherrin der 12. Umweltmesse Landshut nicht selbst zum Termin kommen: Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD) war in der Sitzungswoche des Deutschen Bundestags nicht abkömmlich. 
Als Vertreter kam zur Präsentation am Freitagvormittag jemand, der sich mit Niederbayern und alternativen Antriebstechnologien gut identifizieren kann: Florian Pronold (SPD), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium.
Der aus Deggendorf stammende Pronold stellte an der Seite von MdL Ruth Müller (SPD) und Umweltmesse-Organisator Rudi Schnur (CSU) die Sternfahrt vor. 
Die 1. Sternfahrt der Elektromobile zur Landshuter Umweltmesse findet am Samstag, 25. März, von 10 bis 18 Uhr statt. Treffpunkt ist Im Messepark Landshut in der Niedermayerstraße 100. 
Die Zufahrt für die Sternfahrer erfolgt über: Niedermayerstraße - Dr.-Georg-Heim-Allee - Westtor des Messeparks Landshut.
Mitmachen können alle Besitzer/Fahrer von Elektrofahrzeugen aller Art. 
Ein interessantes E-Projekt demonstrierte auch Patrick Mack von der Hochschule Landshut (HAW). Gemeinsam mit seinen Studienkollegen baut er im Namen von "LA e-Racing" Elektro-Rennwagen. Eine Studie mit Namen "Betty" wird auf der Messe zu sehen sein.    
Die Landshuter Umweltmesse wird von Stadtrat Rudi Schnur veranstaltet. Sie findet 2017 am 24., 25. und 26. März (täglich von 10 bis 18 Uhr) im Landshuter Messepark statt. Der Eintritt ist frei. 
Themen sind traditionell "Bauen & Wohnen", "Energie & Mobilität", "Natur & Technik" sowie "Gesundheit und Ernährung".


 

 

 

 

Wochenblatt Bericht

 

Pressekonferenz 2017

 

Elektrofahrzeuge

 

 

 

 

 

 

 
 
© LA-umwelt gemeinnützige GmbH | Powered by CMSimple_XH | template - br | Login  - - - By CrazyStat - - -